Montpellier
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Montpellier - So lieben wir den Süden

Epizentrum des Languedoc

Montpellier liegt fast am Mittelmeer. Hier ist noch der Geist der Gelehrten, der Mediziner und der Denker fühlbar, die von den Ufern des "mare nostrum" aufgebrochen sind, um hier zu studieren, zu lehren, ihr Wissen zu verbreitern, egal ob es um Rechtswissenschaft, Medizin, Naturwissenschaften oder Philosophie geht. Die Stadt ist eine der jüngsten der Region, sie ist nur ungefähr tausend Jahre alt. Nichtsdestotrotz wird sie schon zwei Jahrhunderte nach ihrer Gründung zu einem der wichtigsten Handels-Knotenpunkte am Mittelmeer. Betrachten wir uns die Gründungszeit der Stadt, um besser zu verstehen: Im Jahre 985 überlässt der Graf von Mauguio Guilhelm eine «manse», ein kleines bäuerliches Gut. Dieser und seine Nachfolger wachen über die Sicherheit des Gutes, indem sie eine Festungsmauer errichten. Bald wir auch eine Pfarrkirche gebaut, und seit dem 12. Jrh. wird Medizin unterrichtet. Die «universitas medicorum» wird gegründet und hat bald in ganz Europa einen hervorragenden Ruf. Später tragen auch die Rechtslehre und die Sozialwissenschaften zum Renommee der Stadt bei. Auch wenn die Stadt intellektuell geprägt ist, fehlt es hier nicht am Sinn für die Freuden des Lebens. François Rabelais, der Autor des «Gargantua», hat in Montpellier studiert, und man kann davon ausgehen, dass er die Tavernen und Vergnügungsstätten der Stadt gut gekannt hat...

Von der mittelalterlichen Ansiedlung zur Hauptstadt des Languedoc

Die größten Veränderungen gab es unter der Herrschaft von Ludwig XIV und der Regierung Richelieu. Die Anlage der Promenade auf den Peyrouhügel gibt den Anstoß zu einer grundlegenden Veränderung der Stadt, die sie aus ihrer mittelalterlichen Enge befreit. Überall entstehen elegante Patrizierhäuser, Parks und religiöse Bauwerke, wie die Saint-Denis Kirche oder die Pénitents Blancs…), militärische Anlagen (Errichtung eines Forts durch Vauban…) und öffentliche Gebäude (Theater, Krankenhaus...).
Ende des 17. Jrhs. wird zu Ehren von Ludwig XIV am Hauptzugang zur Stadt, bei der neuen Promenade, ein stolzer Triumphbogen errichtetest.

Ein gastfreundliche Stadt

Seit 1962 hat sich Montpellier grundlegend verändert. Die Ankunft von zahlreichen Algerienfranzosen führt zu  einer raschen Veränderung der Regionalhauptstadt, in der nun auch ein IBM-Werk entsteht. Große Stadtviertel an der Peripherie werden gebaut und große Einkaufszentren. Das historische Zentrum wird ständig baulich aufgewertet. In weniger als zehn Jahren wächst die Stadt um mehr als 50.000 Einwohner, ein Prozess, der weiter anhält. Man schätzt, dass weniger als 10% der Einwohner Montpelliers in der Stadt geboren sind. Die Universität und die Forschungslabors ziehen Tausende an, die sich hier oft auf Dauer niederlassen. Montpellier wurde zu einer echten Technopole von euroweiter Bedeutung: eine Eurostadt am Mittelmeer. In weniger als dreißig Jahren hat sich Montpellier stärker gewandelt als in den vorangegangenen zwei Jahrhunderten. Unter den französischen Städten ist vom 25. Rang auf den 8. geklettert.

Festivals unter südlicher Sonne

Seit einigen Jahren werden in Montpellier mehrere anspruchsvolle Festivals durchgeführt. Die Gärten rund um das Château d'O sind zu Beginn des Sommers Ziel der Theaterliebhaber. Das Theaterfestival «Printemps des comédiens» hat einen festen Platz im kulturellen Leben der Stadt. Um Tanz in all seinen Formen geht es beim internationalen Tanzfestival «Festival international Montpellier danse» und Radio France verlässt Paris zum Festival der Klassischen Musik «Festival de Musique Classique» das auf hohem internationalen Niveau veranstaltet wird.

Internetauftritt der Stadt Montpellier
und des Office de tourisme

Märkte

Markthalle: täglich
Castellane (rue de la Loge); Laissac (place Alexandre Laissac); Paillade (avenue de Heidelberg): Montag bis Samstagmorgen
Antiquarische Bücher: Théâtre des Bouquinistes (Rue des Etuves): 3. Samstag im Monat 
Sammlermarkt (Arceaux): Samstagmorgen
Blumen und Pflanzenmarkt (Espace Mosson La Paillade); Dienstagmorgen
Bauernmarkt (Av. Samuel Champlain nahe der Don Bosco Kirche in Antigone) Sonntagmorgen
Flohmarkt (Espace Mosson La Paillade) Sonntagmorgen
Antigone-Markt (Place du Nombre d'OR - Antigone): Dienstagmorgen

 

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