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Pézènes-les-Mines
ist ein mittelalterliches Dörfchen, das sich um ein schönes Schloss
aus dem
XI.
Jrh
und XII.
Jrh herumwindet.
Die hoch aufragenden Häuser stützen sich aneinander und erheben sich
über enge, ansteigende Gassen, Treppen oder die überdachten
Passagen des Ortes.
Pézènes
liegt versteckt in einem netten bewaldeten Tal zwischen den Hügeln der
bekannten Weinregion von Faugères. Hier findet man noch
ungestörte Natur, Eichenwälder, Ginsterbüsche, Thymian, Rosmarin und wilde
Minze.
Das
Umland von Pézènes ist ein grünes Schmuckkästchen in
unmittelbarer Nähe des Lac du Salagou, des Cirque de Mourèze, in 200 m
Höhe, eine halbe Autostunde von den Gebirgszügen des Caroux und des
Espinouse, von Béziers und dem Canal du Midi. Das nahe Mittelmeer
macht den Winter hell und mild und den Sommer heiß.
Ein
Paradies für den Besucher, der sich lieber abseits der großen Straßen
bewegt, um Wildflora und -fauna zu entdecken, mit Einheimischen in
Kontakt zu kommen, die sehr gerne ihr Wissen, ihre Erinnerungen und den
Schlüssel zu ihrer außergewöhnlichen Lebensqualität weitergeben!
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Das
fürstliche Schloss liegt auf dem Hügel oberhalb des Dorfes, das es
würdevoll überragt. Zu seinen Füßen zieht sich gemächlich das Flüsschen
Peyne hin, das ins Pézenas in den Hérault mündet, nachdem es den
Stausee von Olivettes bei Vailhan gespeist hat.
Wer
im Mittelalter das Peyne-Tal hinaufgewandert ist, hat sicherlich
einen gewissen Schauder empfunden beim Anblicks dieser Stätte, an
der sich
die Bergflanken bedrohlich verengen. Noch bevor man den Ort
erreicht, stößt man auf die Befestigungsanlagen des Schlosses die
einem einen Eindruck von der Wehrhaftigkeit der damaligen Herren geben. |
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Les Montades
ist ein Weiler auf der Basalt-Hochebene. Seine alten Häuser
sind aus schwarzem Vulkangestein gebaut. Der Dorfkern ist im
Mittelalter entstanden und bis heute weitgehend unzerstört erhalten.
Man findet hier die typischen ehemaligen Ziehbrunnen, das
Dorfbackhaus, den früheren Taubenturm, der heute als Wohnhaus
genutzt wird, enge Gassen unter Arkaden, die kein Fahrzeug passieren
kann. Die wenigen Neubauten sind im ortsüblichen Stil
errichtet. Les Montades bietet vielfältige Ausblicke auf die
benachbarten Hügel und den nahegelegenen Pic de Vissou. Im
Tal unterhalb des Ortes kann man die Kapelle «Notre
Dame d'Ourgas» aus dem XII.
Jahrhundert besuchen mit einer bemerkenswerten Steinstatue «Jungfrau mit dem Kind» aus dem XIII.
Jahrhundert. |

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Bei
den Geologen ist die Gemeinde Pézènes und ihr Umland wohlbekannt;
sie finden hier geologisch höchst interessante Schichtungen, – die
ganze Palette geologischer Epochen und Gesteinsformationen
erwarten sie hier, in diesem vielfarbigen Land, wie
z. B. die Devonformationen aus Kalkgestein in
Pézènes-les-Mines oder
die Basalt-Orgeln im Westen von Les Montades.
Zu dieser geologischen
Vielfalt kommt noch das Mittelmeerklima: So ergeben sich die
natürlichen Voraussetzungen für den großen Reichtum an
Pflanzen, den wir hier finden. Kenner haben ausgerechnet, dass
hier 2/3 aller Pflanzenarten, die in Frankreich vorkommen,
zuhause sind. Wilde Pfingstrosen, Salzmannpinien und viele
andere seltene Arten gedeihen bestens.
Eine
ganze Reihe weiterer interessanter Ortschaften in der Umgebung
warten auf den Besucher. Auf einer Basalt-Hochebene
vulkanischen Ursprungs westlich von Pézènes, oberhalb der Bédarieux
mit Clermont l’Hérault verbindenden Piémont-Staße, liegt
beispielsweise Carlencas, ein landwirtschaftlich geprägter
kleiner Ort, der aber der größte Produzent von Kichererbsen
in der Region ist. Auch Vieh- und Gänsezucht wird hier mit
Hingabe betrieben und Honig, Lebkuchen, und Gänseleber
hergestellt. Diese regionalen Spezialitäten sollte man unbedingt
probieren!
Um die Orte herum findet man zahlreiche Wander- und Reitwege, einen
Trimm-dich-Pfad und
es gibt hier zahlreiche historische Spuren zu entdecken. |
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Geschichte
und Geschichten
Der
steinzeitliche Dolmen
von «Le Puech» zeugt von der Gegenwart des Menschen seit dem Neolithikon (8000-2000
vor Chr.).
Die
Römer haben in Pézènes ihre Spuren hinterlassen (römische Brücke
hinter der Kirche, Entdeckung einer römischen Weinpresse im Jahre 1985
in
Mas de Pommier).
Karl
der Große soll nach der Überlieferung zur Vorbereitung einer Schlacht
gegen die Sarazenen Pézènes gewählt haben. Diese Stelle heißt bis heute «Feld
des Zusammentreffens». Die Schlacht hat möglicherweise in Fos stattgefunden, wo wir
ein Gewand mit
dem Namen «Schlachtfeld» finden.
Téjédor,
der zu Beginn des 20. Jrh. berühmt-berüchtigte Bandit, hat sich der
Überlieferung nach hier in
der Gegend, in Mas de Pommier, verborgen.
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200
Einwohner (les Pézénols)
Höhe: 200 m ü. NN
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Herkunft
des Namens:
abgeleitet
vom Namen des Flusses Peyne und von den ehemaligen Bauxit-Minen, die seit
langem nicht mehr ausgebeutet werden.
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romanische Kapelle
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 | römische Brücke |
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mittelalterliches Schloss (privat) |
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Kapelle Notre
Dame d'Ourgas in Les Montades |
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Voraussetzung für angenehme und ruhige Ferien!
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